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Mechanischer Tamper-Schutz für 19″-Racks, Gehäuse und Baugruppenträger

Physischer Zugriffsschutz für Industrie, Automatisierung, BOS und KRITIS
Cyber-Security endet nicht an der Netzwerk-Schnittstelle.
Wird ein Einschub geöffnet, eine Baugruppe unautorisiert entnommen oder eine Schnittstelle manipuliert, verlieren selbst die besten Software-Schutzmechanismen ihre Wirkung.
Mit neuen regulatorischen Anforderungen – etwa aus IEC 62443, der EU-Maschinenverordnung, der Radio Equipment Directive (EN 18031) und dem Cyber Resilience Act – wird mechanischer Zugriffsschutz zur verbindlichen Voraussetzung für ein ganzheitliches Schutzkonzept im Sinne von Defense-in-Depth.

Digitales Sicherheitsmotiv: Links ein verschlossenes Server-Rack mit Vorhängeschloss als Symbol für physischen Zugriffsschutz, rechts ein Roboterarm, der an einer Schnittstelle arbeitet und mögliche Manipulation darstellt – verdeutlicht die Bedeutung von Tamper-Schutz als Teil ganzheitlicher Cyber-Security in Industrie, Automatisierung sowie KRITIS- und BOS-Anwendungen.
Blaues technisches Blueprint-Bild eines 19-Zoll-Rack-Systems mit hervorgehobenen Sicherheitsfunktionen: Schutz vor unbefugtem Zugriff, Manipulation, elektromagnetischen Stör- und Abhörangriffen sowie Sicherstellung der Systemverfügbarkeit im Sinne von Defense-in-Depth.

Physischer Zugriffsschutz ist Teil moderner Cyber-Security

Cyber-Security wird in der Automatisierung längst nicht mehr ausschließlich als Software- oder Netzwerk-Thema betrachtet.
Aktuelle regulatorische Anforderungen, unter anderem aus IEC 62443, der EU-Maschinenverordnung, der Radio Equipment Directive (EN 18031) und dem Cyber Resilience Act, definieren Sicherheit als ganzheitliches Schutzkonzept.
Ein System gilt nur dann als sicher, wenn es auch physisch vor Manipulation geschützt ist.

Defense-in-Depth beginnt mechanisch

Moderne Sicherheitsarchitekturen folgen dem Prinzip

Defense-in-Depth:
Mehrere Schutzebenen wirken zusammen, um Risiken zu minimieren.
Dabei übernimmt das Gehäuse eine zentrale Rolle:
  • Schutz vor unbefugtem Zugriff
  • Schutz vor Umverdrahtung oder Modultausch
  • Schutz vor Manipulation sicherheitsrelevanter Baugruppen
  • Schutz vor EM-gestützten Stör- oder Abhörangriffen
  • Sicherstellung der Verfügbarkeit (Availability)

Gerade im industriellen Umfeld ist Verfügbarkeit ein sicherheitskritischer Faktor.

Viergeteiltes Cyber-Security-Motiv mit zentralem Schutzschild und Schloss: Die Bereiche Automatisierung, BOS, KRITIS und Industrie werden dargestellt und verdeutlichen, dass mechanischer Tamper-Schutz als grundlegender Bestandteil der Sicherheitsarchitektur zunehmend verbindlich wird.

Was im BOS-Umfeld Standard ist …

Im BOS- und PMR-Bereich gehören manipulationssichere Gehäuse, robuste Baugruppenträger und gehärtete Schnittstellen seit Jahren zur Systemarchitektur. Dort werden physische Angriffe systematisch in Sicherheitsanalysen berücksichtigt. Mechanischer Tamper-Schutz ist hier kein Zusatz, sondern Grundvoraussetzung.

… wird für Industrie und Automatisierung verbindlich

Mit steigenden Anforderungen an:
  • sichere 19″-Rack-Systeme
  • manipulationsgeschützte Elektronikgehäuse
  • geschützte Baugruppenträger und Einschübe
  • KRITIS- und Kommunikationsinfrastruktur
  • IEC 62443-konforme Hardware

wird mechanischer Zugriffsschutz auch in der Automatisierung zur Pflicht.
Das Gehäuse ist nicht länger nur Verpackung,  es ist Teil der Sicherheitsarchitektur.

Was das für ihr Projekt bedeutet

Statt sich an Standardlösungen zu orientieren, passt apra den mechanischen Zugriffschutz individuell an ihre Systemarchitektur und anwendungsspezifischen Risiken an.

Sicherheitsarchitektur statt Zubehör: Mechanischer Tamper-Schutz wird als integraler Bestandteil der Systemarchitektur entwickelt, nicht als nachträgliche Ergänzung.

Sicherheitsarchitektur statt Zubehör

Mechanischer Tamper-Schutz wird als integraler Bestandteil der Systemarchitektur entwickelt, nicht als nachträgliche Ergänzung.

Projektbezogene Risikoanalyse: Physische Angriffsflächen und Manipulationsszenarien werden anwendungsspezifisch bewertet.

Projektbezogene Risikoanalyse

Physische Angriffsflächen und Manipulationsszenarien werden anwendungsspezifisch bewertet.

Integration in 19

Integration in 19" Systeme

Zugriffschutz wird in bestehende Baugruppenträger und Rackstrukturen integriert.

Normenorientierte Umsetzung: Berücksichtigung von IEC 62443, Maschinenverordnung, RED und Cyber Resilience Act.

Normenorientierte Umsetzung

Berücksichtigung von IEC 62443, Maschinenverordnung, RED und Cyber Resilience Act.

Kombination aus Mechanik und Systemverständnis: Mechanik wird funktional mit Systemanforderungen abgestimmt.

Kombination aus Mechanik und Systemverständnis

Mechanik wird funktional mit Systemanforderungen abgestimmt.

Direkter Kontakt und Vertraulichkeit für Ihr Projekt. Persönliche Beratung, Projektbegleitung und Abstimmung mit NDA-Level

Vollumfängliche Beratung

Strukturierte Beratung entlang des gesamten Projekts - vertraulich, abgestimmt auf Ihre Sicherheits- und Geheimhaltungsanforderungen (NDA).

Lassen Sie sich jetzt über Ihre passende Lösung beraten!

Tabelle zum mechanischen Zugriffsschutz bei apra mit drei Spalten: Sicherheitsziele, konstruktive Umsetzung und Nutzen – zeigt Maßnahmen wie abschließbare 19

Mechanischer Tamper-Schutz – konstruktiv durchdacht

Mechanischer Zugriffsschutz ist bei apra integraler Bestandteil der Systemarchitektur – von der Konzeptphase an.
Bereits in der Entwicklung wird definiert:
  • Wo physische Angriffsflächen entstehen
  • Welche Baugruppen besonders schützenswert sind
  • Welche Anforderungen aus IEC 62443, Maschinenverordnung oder KRITIS-Vorgaben zu berücksichtigen sind
  • Wie Manipulationsrisiken konstruktiv begrenzt werden können
Mechanischer Tamper-Schutz wird bei apra projektbezogen ausgelegt – abgestimmt auf Ihre Anwendung, Ihre Risikobewertung und Ihre regulatorischen Anforderungen.
Produktvisualisierung eines Sicherheitsmoduls mit Zubehör: zentrales Gerät mit Display, Türklinkenschalter mit elektronischer Zutrittsüberwachung und Zutrittskontrolle per RFID-Karte.

Erweiterung durch elektronische Zutrittskontrolle

Mechanischer Tamper-Schutz bildet die Grundlage eines sicheren Systems.
In Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Transparenz, Dokumentation oder Nachvollziehbarkeit kann diese Schutzarchitektur gezielt erweitert werden.

Schranküberwachung und Zutrittskontrolle mit EMI-One

Mit EMI-One bietet apra eine Lösung zur:

  • Überwachung von Türen, Deckeln und Zugangspunkten
  • Erkennung und Protokollierung von Öffnungsereignissen
  • Integration in bestehende Monitoring- oder Leitstellensysteme
  • Unterstützung von Audit- und Compliance-Anforderungen

Während der mechanische Zugriffsschutz Manipulation erschwert und begrenzt, sorgt EMI-One für Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
So entsteht eine abgestimmte Sicherheitsarchitektur im Sinne von Defense-in-Depth.

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Jörg Marschall

Produkt-/Projektmanagement
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