Profilbearbeitung

Profile übernehmen in Gehäusen und Baugruppen oft tragende oder führende Funktionen. apra stimmt Zuschnitt, Bohrungen, Fräsungen und Gewinde auf die späteren Anschlussflächen und Montageschritte ab.

Profile geschnitten

Profil und Bearbeitung gemeinsam betrachten

Bei einem Profilbauteil müssen Querschnitt, Fertiglänge und Bearbeitungen exakt zusammenspielen. Bohrungen, Gewinde, Aussparungen und Anschlussflächen bestimmen später, ob Blechteile, Elektronikkomponenten oder weitere Profile passgenau montiert werden können. Auch die Zugänglichkeit der Bearbeitungsseiten, Bezugsflächen, Sichtseiten und eine mögliche Oberflächenbehandlung müssen früh berücksichtigt werden.

apra prüft deshalb nicht nur den einzelnen Bearbeitungsschritt, sondern die Funktion des Profils innerhalb des gesamten Gehäuses oder der Baugruppe.

Anforderung an das Profil Worauf apra bei der Fertigung achtet
Gerade oder winklige Profilzuschnitte
Länge, Schnittwinkel, Profilquerschnitt und spätere Anschlussflächen aufeinander abstimmen
Bohrungen, Senkungen und Gewinde
Position, Bearbeitungsseite, Gewindeausführung und Montagefunktion gemeinsam prüfen
Aussparungen und Funktionskonturen
Fräsbearbeitung anhand der Profilgeometrie, Spannmöglichkeit und erforderlichen Zugänglichkeit bewerten
Bearbeitungen an mehreren Profilseiten
Machbarkeit über bis zu fünf Seiten projektbezogen anhand der Zeichnung prüfen
Wiederkehrende Aluminiumprofilschienen
Eignung für einen automatisierten Ablauf mit Zuschnitt, Bearbeitung und Kennzeichnung bewerten
Standard- oder kundenspezifische Profile
Werkstoff, Querschnitt, Länge und Spannkonzept vor der Fertigung abstimmen
Profil als Teil einer Gehäusebaugruppe
Schnittstellen zu Blechteilen, Oberfläche, Kennzeichnung und Montage früh einplanen

Vom bearbeiteten Profil zur Gehäusebaugruppe

Profilbauteile stehen im Gehäusebau selten für sich allein. Sie treffen auf Frontplatten, Seitenwände, Abdeckungen, Montageplatten, Befestiger oder elektronische Komponenten. apra kann diese Schnittstellen bereits bei der konstruktiven Auslegung berücksichtigen und weitere Leistungen der Metall- und Kunststoffbearbeitung projektbezogen einbeziehen.

Auch Oberflächenbehandlung, Bedruckung, Kennzeichnung sowie die mechanische oder elektrische Montage können abhängig vom gewünschten Lieferumfang abgestimmt werden. So lassen sich Einzelprofile zu einbaufertigen Gehäusen, Rahmen oder Baugruppen weiterentwickeln.

Von der Projektanforderung zur fertigungsgerechten Lösung

Für eine Anfrage müssen Maschine und Bearbeitungsfolge noch nicht feststehen. apra prüft anhand von Profilgeometrie, Werkstoff, Länge, Bearbeitungsumfang, Stückzahl, Toleranzen und geplanten Folgeprozessen, welcher Fertigungsweg technisch geeignet und wirtschaftlich sinnvoll ist, und erstellt darauf basierend ein passendes Angebot.

Nach der Beauftragung übernimmt die hauseigene Konstruktion die fertigungsgerechte Umsetzung und stimmt die technischen Details gemeinsam mit Ihnen ab.

Georg Knick

Leitung Vertrieb Innendienst

Was für die Beurteilung Ihres Projekts hilfreich ist

Für die Machbarkeitsprüfung sind 2D-Zeichnungen und möglichst 3D-Daten des Profils hilfreich. Benötigt werden insbesondere Angaben zu Werkstoff, Profilquerschnitt, Fertiglänge, Schnittart, Bezugsflächen und Bearbeitungsseiten. Durchbrüche, Bohrungen, Gewinde, Senkungen, Aussparungen und Kennzeichnungen sollten mit Position und Orientierung eindeutig definiert sein.

Wichtig sind außerdem Stückzahlen, Varianten, Wiederholbedarf, kritische Pass- und Montagemaße sowie der gewünschte Lieferumfang. Liegen noch nicht alle Details fest, können die Anforderungen zunächst gemeinsam mit apra eingegrenzt werden.