Oberflächentechnik für Metall
Die Oberfläche Ihres Metallgehäuses soll zum Einsatzort, zur gewünschten Optik und zu funktionalen Anforderungen passen. apra berücksichtigt Beschichtung oder Behandlung schon bei der Konstruktion und stimmt sie auf Kontaktflächen, Passungen und Folgeprozesse ab.
Die passende Oberflächenbehandlung schützt Metallgehäuse, Schränke und Bauteile, unterstützt ihre Funktion und bestimmt zugleich das Erscheinungsbild. Welches Verfahren geeignet ist, hängt unter anderem vom Werkstoff, der Einsatzumgebung sowie den Anforderungen an Korrosionsschutz, elektrische Eigenschaften, Optik und nachfolgende Bearbeitungsschritte ab.
Vier Verfahren im Überblick
| Verfahren | Kurz erklärt |
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Die Pulverbeschichtung ermöglicht robuste und widerstandsfähige Oberflächen für Gehäuse, Schränke und Blechteile. Unterschiedliche Farben und Oberflächenstrukturen bieten zugleich vielfältige Möglichkeiten für die optische Gestaltung.
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Die Nasslackierung bietet flexible Möglichkeiten für die farbliche und optische Gestaltung von Metallbauteilen. Welche Lackausführung geeignet ist, wird anhand des Werkstoffs, der gewünschten Oberfläche und der Beanspruchung projektbezogen geprüft.
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Chromatierte Aluminiumoberflächen können unter anderem den Korrosionsschutz, die elektrische Kontaktierung oder eine nachfolgende Beschichtung unterstützen. Im Vordergrund stehen meist funktionale Anforderungen an das Bauteil.
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Eloxieren erzeugt auf Aluminium eine schützende technische oder dekorative Oberfläche. Neben unterschiedlichen Schichtausführungen sind auch verschiedene Farbtöne möglich.
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Welche Oberflächenbehandlung passt zum Projekt
Jedes der vier Verfahren hat eigene Stärken und bietet unterschiedliche Möglichkeiten für Schutz, Funktion und Gestaltung. Abhängig vom Verfahren lassen sich Oberflächen beispielsweise in verschiedenen Farbtönen, Strukturen und optischen Ausführungen realisieren.
Welches Verfahren für Ihr Gehäuse, Ihren Schrank oder Ihr Bauteil technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten ist, stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab. Berücksichtigt werden dabei unter anderem der Werkstoff, die Einsatzumgebung, die gewünschte Optik sowie funktionale und konstruktive Anforderungen. Das konkrete Oberflächenverfahren muss für Ihre erste Anfrage daher noch nicht feststehen.
Was bei Konstruktion und Fertigung zu beachten ist
Die Oberflächenbehandlung wird bei apra in die konstruktive und fertigungstechnische Auslegung des gesamten Bauteils einbezogen. Dabei werden insbesondere folgende Punkte berücksichtigt:
- Schichtaufbau und toleranzkritische Maße
- Gewinde, Passungen und Dichtflächen
- Erdungs- und elektrische Kontaktflächen
- Sichtflächen, Farbe, Struktur und Glanzgrad
- Aufhängungs-, Ablauf- und Kontaktierungsstellen
- Materialkombinationen und die Reihenfolge einzelner Arbeitsschritte
- nachfolgende Prozesse wie Bedruckung, Montage und Systemintegration
So wird die Oberfläche nicht isoliert betrachtet, sondern passend zur Funktion des Gehäuses, Schranks oder Bauteils und zu den weiteren Fertigungs- und Montageschritten ausgelegt.
Oberflächenanforderungen für Ihr Projekt besprechen
Für eine erste Einschätzung sind Angaben zum Werkstoff, zur Bauteilgeometrie, zur Einsatzumgebung und zur gewünschten Optik hilfreich. Wichtig sind außerdem funktionale Flächen, toleranzkritische Maße, elektrische Anforderungen sowie gewünschte Prüfungen oder Nachweise.
Produkt-/Projektmanagement
Pulverbeschichtung oder Nasslackierung
Welche der beiden Beschichtungen besser geeignet ist, hängt unter anderem von Werkstoff, Bauteilgeometrie, Beanspruchung und gewünschter Oberfläche ab. Der Fachbeitrag „Pulverbeschichtung vs. Nasslackierung“ erläutert die Unterschiede ausführlicher und bietet eine erste Orientierung.