Hey Leute,

wir sind Kevin (20) und Florian (18) und beide Auszubildende zum Konstruktionsmechaniker im 3. Lehrjahr bei der apra-norm Elektromechanik GmbH. Unsere Ausbildung hat damit begonnen, einen kleinen LKW zu bauen, um so die Grundkenntnisse zu lernen. Danach haben wir immer mehr praktische Dinge wie zum Beispiel Schweißen erlernt. Seit unserer Abschlussprüfung Teil 1 dürfen wir in der Fertigung nach und nach alle Abteilungen und Maschinen kennen lernen und bedienen.

Zuerst würden wir uns euch gerne ein bisschen persönlicher vorstellen:

Hi mein Name ist Kevin, ich bin 20 Jahre alt und seit 2015 absolviere ich meine Ausbildung bei der apra-gruppe. Geboren und aufgewachsen bin ich in der Vulkaneifel, dort wo ich auch im Sommer 2015 meine schulische Laufbahn erfolgreich absolvierte. Nachdem ich zahlreiche Praktika in anderen Berufsrichtungen hatte, entschied ich mich guten Gewissens meine Ausbildung bei der Firma apra-norm in Mehren zu beginnen. Die zahlreichen Abteilungswechsel und Möglichkeiten Blech zu bearbeiten, weckten mein Interesse und waren der ausschlaggebende Punkt dafür meine Bewerbung hier einzureichen. In meiner Freizeit trainiere ich regelmäßig im Fitnessstudio oder unternehme etwas mit meinen Freunden.

Hi mein Name ist Florian, ich bin 18 Jahre alt und ich mache seit Sommer 2015 meine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker bei der apra-gruppe. Geboren und aufgewachsen bin ich ebenfalls in der schönen Vulkaneifel. 2015 machte ich meinen Realschulabschluss. Nachdem ich bereits 2013 ein Praktikum bei der apra-gruppe machte wurden meine Interessen zum Beruf geweckt. 2014 absolvierte ich zusätzlich ein Praktikum als Tischler. Anschließend entschied ich mich jedoch für eine Ausbildung bei apra-norm, da mir der Werkstoff Blech besser gefällt. An meinem Beruf gefällt mir besonders das Schweißen und das bedienen großer Blechbearbeitungsmaschinen. In meiner Freizeit spiele ich in einem Verein Fußball, spiele Schlagzeug und unternehme gerne was mit Freunden.

Nun zu unserem Ausflug.
Am 17. November 2017 hatten 9 Azubis der apra-gruppe die Möglichkeit das Alu-Walzwerk Aleris in Koblenz zu besichtigen. Zusammen mit unserem Ausbilder konnten wir sehen wie unser Arbeitsmaterial Blech hergestellt wird.

Um 8:45 Uhr versammelten wir uns im Musterbau in Mehren. Von dort aus ging es dann los nach Koblenz. Dort angekommen wurden wir begrüßt und mit Helm, Schutzbrille und Warnweste ausgestattet. Danach bekamen wir anhand eines Filmes eine Sicherheitsunterweisung, bei der uns bewusst wurde, dass wir uns an die Vorschriften halten sollten, da durch Kräne, Stapler und andere Maschinen Unfälle entstehen können.

Nach einer Begrüßung und kurzen Vorstellung der Firma in Form einer Präsentation durch einen Außendienstmitarbeiter ging es auch schon los für uns. Erstes Ziel unseres Rundgangs waren die großen Schmelzöfen in denen große Blöcke aus Aluminium entstehen. Das Walzwerk schmilzt unter anderem auch die Reste die beim Walzen anfallen wieder ein. Als nächstes ging es für uns zum Warmwalzen. Dort konnten wir zunächst sehen wie die riesigen Alu-Blöcke in Tief-Öfen auf Walztemperatur gebracht wurden und anschließend mit einem Kran, der liebevoll Ferdinand genannt wird, auf die Walzbahn gelegt wurde. Dort angekommen wurde der Block in mehreren Schritten mit großen Walzen immer dünner gewalzt. Spannend zu sehen war wie aus dem kompakten Block ein teilweise 100 Meter langer Blechstreifen entstand.

Anschließend wurde uns erklärt und gezeigt, wie das Blech danach entweder in Stücke zerteilt oder auf Rollen aufgerollt wird. Die Blechtafeln werden dann auf Wägen gelegt und mit Hilfe von Ventilatoren ab gekühlt. Nachdem die Bleche ausreichend Wärme verloren haben, werden sie zur Nachbearbeitung befördert. In diesem Arbeitsschritt werden die Bleche gereckt, um ihre Spannung rauszuholen. Qualität wird großgeschrieben – ohne Kontrolle verlässt das Blech das Werk nicht. Dabei liegt das Material in einem Wasserbad und wird mit Sensoren abgefahren. Das ist besonders für den Flugzeugbau wichtig.

Zum Schluss hatten wir ein gemeinsames Mittagessen in der firmeneigenen Kantine von Aleris. Nach einem Schlusswort des Außendienstmitarbeiters ging es für uns samt Werbegeschenke in der Tasche zurück nach Mehren. Wir haben viel gelernt und konnten neue, interessante Eindrücke und Erfahrungen gewinnen.

Euer Kevin und Florian